Cody1988Das Schreiben interessiert mich nunmehr schon seit acht Jahren. Natürlich waren die ersten der mittlerweile 93 lyrischen Werke noch längst nicht ausgereift in der Form, wie ich sie jetzt empfinde. Ebenso bedurfte es auch einiger… nun… nennen wir es mal „epischer Fehlversuche“, ehe ich den Weg zu den Worten fand, die für mich die richtigen sind, den Weg, meine Gedanken in Geschichten zu sperren. Mein erstes Manuskript, an dem ich fast fünf Jahren arbeitete - wo jedoch zwei Jahre Abitur dazwischen lagen -, wurde letztes Jahr im September - nach nunmehr 3 Zwischen- und zwei Endkorrekturen - beendet. Seitdem schreibe ich an der Fortsetzung, auch wenn der Berufsalltag einem diesbezüglich nicht gerade viel Zeit einräumt. Neben meiner Lyrik in zahlreicher Form habe ich auch meine erste Kurzgeschichte („Der verschlossene Brunnen“) hier eingestellt, die sich durchaus über konstruktive Kritik bedanken würde. Diese Geschichte wird all jene ansprechen, die das Genre vergöttern, welches der Film Déjà-vu mit dem wundervollen Zitat beflügelt: „Dadurch, dass du versuchst, es zu verhindern, löst du es überhaupt erst aus!“ Meine Gedichte sind sehr symbol- und allegorielastig und bedienen sich einer gewissen Sparte von Worten, die sich, wenn man sie analysiert, wohl ziemlich gleichen. Nichtsdestotrotz habe ich in sehr vielen versucht, eine Möglichkeit zu finden, Alltagsproblem ebenso wie weltliche Fragen künstlerisch umzusetzen. Es sind Themen wie Freundschaft ( Regensplitter), Befreiung (Herzketten), die Zukunft des „Organismus Mensch“ (individuell:perfekt, Programm:Mensch), aber auch gesellschaftskritische (Ans Ende von dir!), private (Spiegelscherben) und zeitlose (Glasstaubfunken). Ein Thema, dem ich mich auch sehr intensiv hingegeben habe, ist die Liebe (HerzSandTräume, Unverstanden, Maskenball).