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Japadu - Blog - Weichspüler auf japadu !!!

Weichspüler auf japadu !!!

Ich frage mich ernsthaft, warum ihr hier alle diese "Weichspüler-Nummer" abzieht. Auf gut Deutsch: was sollen das für Kritiken sein? Ok, keine Frage so etwas liest man gern. Aber bringt euch das wirklich weiter?
Zugegeben, es ist eine ganz nette Idee seine literarischen Abflussreiniger dem vermeintlichen Millionenpublikum im Internet vorzulegen und schon während des Uploads vom großen Erfolg zu träumen.

...

Ich frage mich ob ihr aus Angst vor ernsthafter Kritik selbst auch keine kritischen Worte von euch geben wollt. Fakt ist: ernsthafte (begründete) Kritik kann sehr verletzend sein. Jeder, der selbst schreibt, weiß wovon ich spreche.

Da ihr alle doch eigentlich hier seid um etwas zu lernen, solltet ihr vielleicht so langsam damit beginnen in den Schleudergang zu schalten und ganz konkret störende und/oder zu verbessernde Parameter AM TEXT aufzuzeigen!!!

Ein Aufruf an alle, die sich vom schreiben mehr erhoffen, als nur im Internet zu Quaksalbern: ließt Frey! (Wie man einen verdammt guten Roman schreibt, Wie man einen verdammt guten Roman schreibt 2, etc.)

Autor: | Veröffentlicht: 26.06.2009 05:34 Uhr | Kommentare: 27 | Wertung:
27 Kommentare
Autor

Cody1988
26.06.2009
11:11 Uhr



Beziehst du die \"Weichspüler-Nummer\" auf eine konkrete Sache, oder ist es ein genereller Unmuts-Ausdruck? Aber ich finde es immerhin beruhigend, mal eine andere Stimme auf dieser Plattform zu hören, als die meine. Leider besteht wahrscheinlich nicht die Möglichkeit bezüglich deiner Werke in den \"schleudergang\" zu schalten, wie du es ja so schön und treffend formuliert hast, denn du hast ja augenscheinlich keine Werke gepostet. Von einem Millionenpublikum würde ich nun gerade nicht sprechen, aber du hast schon recht in gewisser Hinsicht. Kritiken sind in allererster Linie dazu da, andere zu Verbesserungen anzuregen, oder schlichtweg zum Überlegen. Ein \"Hast du fein gemacht\" bringt eine da eigentlich nicht wirklich weiter. Aber ich glaube auch, dass die meisten erfreut darüber sind, wenn sich überhaupt mal jemand ihre Werke durchließt. Dass sie merken, dass Interesse besteht. Und meiner Meinung nach ist das generelle Interesse an derlei literarischen Werken überhaupt die Basis, dass so etwas wie konspirative, konstruktive Kritik entsteht. Aber naja – solange die „Besetzung“ dieser Seite sich nach wie vor in stagnierendem Schweigen hüllt, werden auch Kommentare und Kritiken nicht unbedingt an Fülle gewinnen, so scheint mir. Wir können nur hoffen, dass das Waschmittel mal dazu beiträgt, die Wäsche intensiver zu reinigen (um dein kleines metaphorisches Wortbild mal zu ergänzen.) Insofern Liebe Grüße Cody
meine Wertung:
Autor

Ikarus
26.06.2009
16:43 Uhr



Das Buch von James N. Frey kenne ich, Meister. Aber wenn du hier härtere Kritik forderst, dann müsste zuvor erstmal wieder so etwas wie Kommunikation hergestellt werden; das ist nämlich nicht der Fall. Im Moment kann man froh sein, wenn überhaupt jemand was sagt, was immer es auch sei. Der größte Teil der Autoren scheint in einer Art Wachkoma vor sich hin zu dämmern. Ob man sie durch solche Aufrufe wecken kann, bleibt abzuwarten. Dennoch freut es mich, wenn sich Leute zu Wort melden und Leben fordern. Ich bin jeden Tag hier drin, um nachzusehen, ob sich nun endlich was tut. Wenn ihr eine konkrete, umsetzbare Idee habt - ich bin dabei! HG, Ikarus
meine Wertung:
Autor

Diele
27.06.2009
16:58 Uhr



Hallo m-aps! Geh doch mit gutem Beispiel voran. Schreib Kritiken! Es sollte Dir Spaß machen: Kritiken werden garantiert gelesen! Das kann man von unseren Texten nicht sagen .. Schöne Grüße! Diele
meine Wertung:
Autor

Ikarus
27.06.2009
21:24 Uhr



starkes lamento, diele! (grins ...) gruß, ikarus
meine Wertung:
Autor


27.06.2009
23:41 Uhr



Vielleicht wurde ich nicht vollständig verstanden. Mir geht es nicht nur um die völlig überzogen gutgemeinten Kritiken! Sondern vielmehr darum, dass die meisten Autoren, welche hier publizieren scheinbar keinen blassen Schimmer haben, von dem was sie da produzieren. (Ich rede hier nur von Prosa, sprich Romane, Kurzgeschichten, etc.) "Literatur soll ein Bild im Kopf des Lesers erzeugen." Die, die ihr schreibt, werden diesen Satz auch von der anderen Seite her kennen: von der des Autors. Viele Jungautoren oder Anfänger schreiben völlig intuitiv. Sie haben ein Bild im Kopf, ein Film der abläuft, sie riechen Dinge, sie hören Musik, Geräusche... Schnell entsteht so etwas wie ein Sog, eine Schreiblawine kommt ins rutschen. Doch so schön dieser Zustand für den Autor auch sein mag: es kommt selten etwas Gutes dabei heraus. Die meisten Autoren fühlen sich mit diesem "Sog des Schreiben" verbunden. Wenn sie an das Schreiben denken, dann an einen besonders "guten" Schreibflash (ja, Schreiben ist Halluzinogen!) und nicht an Plotpoints, Character Development. Sie denken nicht darüber nach was gute Dialoge sind, wie man lebendige, dreidimensionale Figuren entwirft, nicht über Erzählperspektive, Genre oder Zielgruppe. Alles in Allem sehen sich diese Autoren schon im Olymp der Literatur: der Bestsellerliste. Das sie dabei in Wirklichkeit nur geholfen haben, den Regenwald ein wenig kompakter zu machen, merken sie spätestens sobald sie ihr erstes Manuskript an einen Verlag oder Agenten schicken... Das perverse daran ist, dass es hier tatsächlich Leute gibt, die sie dafür loben. Dabei erkennt man (auch als unerfahrener Leser) sehr wohl, was schlecht und was gut ist, auch wenn man vielleicht nicht das nötige Vokabular besitzt um sich auszudrücken.
meine Wertung:
Autor

Ikarus
28.06.2009
14:10 Uhr



andererseits sind diese autoren hier drin, wie ich mal annehme, um (außer ihre werke hier auszustellen) auch was dazu zu lernen. und jemand wie du, der sich auskennt, kann ja dann mit kritiken und kommentaren aufwarten und den unerfahrenen autoren dies und jenes erklären (klar machen). ist das nicht in anderen literatur-foren genauso? ich denke schon. hg, ikarus
meine Wertung:
Autor


28.06.2009
18:11 Uhr



Sicher! Nur sind die Fehler meistens die selben. Wäre es nicht viel sinnvoller für alle beteiligen, so etwas wie ein kleines Tutorial zu entwickeln, in dem die wesentlichen Dinge erklärt werden? Dazu müsste nach Möglichkeit ein neuer Bereich zur Startseite hinzugefügt werden, damit man die Tutorials auch schnell findet. Und dann wäre es vllt nicht schlecht, wenn es dort einen "Unterbereich" geben würde, in dem alle User ein Tutorial veröffentlichen könnten, welches zunächst von der Community bewertet wird (oder gewählt) und ab einer bestimmten Anzahl an Stimmen könnte es dann in den "offiziellen" verschoben werden. Was ich mir vorstelle ist equivalent zu der "Galerie" bei fotocommunity.de, in der von der community gewählte bilder, geehrt werden...
meine Wertung:
Autor

Cody1988
28.06.2009
21:12 Uhr



Das ä und das e, m-aps, liegen aber ganz schön weit auseinander *schmunzel* Wenn du verstehst, was ich meine:) Ein Gesangstrainer sollte nach Möglichkeit nicht unbedingt falsche Töne aus seiner Kehle lassen, wenn er bestrebt ist, seinen Schülern die richtigen zu lehren=)Obgleích ich das Wort equivalent mit e irgendwie viel schöner und malerischer finde. Klingt wie "gesunde Pferde", wenn man es frei von Schuldgefühlen vom Lateinischen equus=Pferd und valere=gesund sein ableitet. Vergib mir meine herzhaft-schlauschweinerisch verbessernde Kreditfähigkeit:)Bitte nicht als Angriff werten ^^ Aber die Idee mit dem Tutorial finde ich klasse. Weiter so!!! LG Cody
meine Wertung:
Autor


28.06.2009
21:59 Uhr



immerhin liest hier jemand aufmerksam... (ich muss sagen, dass ich die nacht durchgefeiert habe und dementsprechend übermüdet war...) Wer ist denn Admin und wieso hört man nix von dem/der?
meine Wertung:
Autor

DonQuixote
28.06.2009
23:15 Uhr



Relativ interessante Diskussion… wie interessant sie wirklich ist, lässt sich schwer abschätzen, denn es gibt auf dieser Plattform leider keine Vergleichsmöglichkeiten ;o) Ich gebe m-aps zwar in einigen Punkten Recht, aber grundsätzlich halte ich nichts von Diskussionen über die Qualität der Texte einer Internetplattform. Vielleicht sind Diskussionen über die Qualität von „Kunst“ generell sinnlos, obwohl sie natürlich Spaß machen und immer mal wieder sein müssen. Es kommt letzten Endes allerdings nie viel dabei herum. Dessen muss man sich bewusst sein. Jeder muss für sich entscheiden und das Maß aller Dinge wurde noch nicht erfunden. So lange ein Autor nicht in Selbstherrlichkeit, Ignoranz und Arroganz badet, halte ich es nur für gut und rechtens, dass er den Olymp zumindest nahe wähnt, denn das Ideal ist letztendlich der Weg zum Erfolg. Wer keine hohen Ziele hat, wird sich auch nicht dazu veranlasst fühlen sein Bestes zu geben. Was mich anbelangt, so sind mir die Autoren lieber, die zwar womöglich schlecht, dafür aber authentisch schreiben und für ihre Sache Feuer gefangen haben. Da sehe ich das wahre Potential, in der Leidenschaft. Autoren hingegen die auf der Basis von Workshoplehren und Lehrbuchweisheiten schreiben, können mitunter zwar technisch einwandfreie Texte verfassen, diese bleiben zumeist jedoch identitätslos und austauschbar, kurz: Fließbandproduktionen . Höre ich so Begriffe wie Plotpoints und Charakter Development, dann weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr wo ich bin, in einem Literaturforum oder bei einem Managertreffen. In der Beziehung bin ich altmodisch, wer ein Werk verfasst wie einen Werbeslogan, vom ersten Satz an auf eine bestimmte Zielgruppe gerichtet, wird vielleicht Kohle scheffeln, begeht zeitgleich aber auch einen Verrat an der Kunst, in der Menschen nicht in diesem Sinne katalogisiert werden sollten, die erst ganz am Ende auf finanziellen Erfolg abzielen sollte. Man sollte gerade junge Autoren doch mit Lehrbuchweisheiten verschonen, die sie glauben machen, jeder wäre in der Lage einen Bestseller zu verfassen, wenn er sich nur an die Gebrauchsanweisung hält. Das funktioniert nicht. Jeder der auf Japadu schreibt, wird so ein Lehrbuch bereits zu Hause haben. Zwischen Verstehen und Verstehen gibt es immer noch einen kleinen aber feinen Unterschied. Da ist konkrete Textkritik sozusagen von Angesicht zu Angesicht m.E. sinnvoller. Die Kritiken auf Japadu, so es denn überhaupt welche gibt, sind in der Mehrheit natürlich lachhaft, was aber sicher auch daran liegt, dass die Autoren hier (nicht alle) nicht gerade den Eindruck vermitteln als wären sie überhaupt noch erpicht auf einen Kommentar. Ein allgemeingültiges Problem der Literaturplattformen. Die wenigsten sind interessiert daran, an ihrem Text zu arbeiten, es geht vielmehr darum, Kommentare zu kassieren und anschließend den nächsten Text zu veröffentlichen. Soll heißen, es geht wohl primär um Selbstdarstellung und nicht um die ernsthafte Absicht sich weiter zu entwickeln. Die andere Seite der Medaille, inwieweit sind die Kritiker dazu bereit sich über einen Kommentar hinaus noch weiter mit einem Text zu beschäftigen? Auch diese fertigen mehr ab, als dass sie sich wirklich auf eine Thematik einlassen. Zuletzt: Zu glauben ein Tutorial würde dafür sorgen dass in Zukunft hier nur noch technisch einwandfreie oder zumindest qualitativ hochwertigere Texte eingestellt würden ist m.E. eine Fehleinschätzung. Dieser Fall wird niemals eintreffen, darauf würde ich meinen besten Kugelschreiber verwetten ;o) Japadu generell: Ich hätte nicht wenig Lust hier wieder ein bißchen mehr herumzustöbern, zu lesen und zu kommentieren… Aber mir stellt sich die Frage, ob diese Plattform überhaupt noch existiert. Besonders beim Durchlesen der Beiträge im Diskussionsforum, der/die/das Admin scheint sich nicht dazu genötigt zu fühlen mit den Usern zu sprechen, wobei es für ihn keine Rolle spielen sollte ob hier nun fünf einsame Seele umherstreifen oder fünfhundert (wieder mal die Frage ob hier Qualität oder Quantität zählt). Nun, mich hat das Gefühl beschlichen dass dieses Schiff ohne Steuermann im Meer herumirrt und es nur noch eine Frage der Zeit ist bis es kentert, dieses Gefühl ist nicht besonders gut und verleidet einem die Sache. Viele Grüße Don Quixote P.S.: Statt dieses Tutorials hielte ich es für eine gute Idee, anstelle des Autors der Woche oder wie das Ding heißt, den Kritikern ein Werk der Woche oder des Monats quasi auf dem Silbertablett zu liefern und zwar ein Werk an dem der Autor über einen gewissen Zeitraum tatsächlich intensiv arbeiten möchte und zu dem dann ein Dialog entstehen kann, zwischen den Kritikern und dem Autor und nicht nur dieses Gut, Schön und Auf Wiedersehen. Ich habe auf jeden Fall keine Lust Zeit in eine Kritik zu einem Text zu investieren, wenn ich nicht mal weiß ob der Autor auf der Plattform überhaupt noch zugegen ist.
meine Wertung:
Autor

Ikarus
28.06.2009
23:56 Uhr



Zitat: Don Q. Ich habe auf jeden Fall keine Lust Zeit in eine Kritik zu einem Text zu investieren, wenn ich nicht mal weiß ob der Autor auf der Plattform überhaupt noch zugegen ist. --- meine antwort: ich hab so den verdacht, dass noch ne ganze menge anderer autoren in diese richtung denken. und vielleicht ist es ja deswegen so wie es ist, dass eben nichts passiert. nur so ne vermutung. hg, ikarus
meine Wertung:
Autor


29.06.2009
01:04 Uhr



Ja! Im Großen und Ganzen muss ich dir Recht geben DonQuixote. ------------- Aber ich präzisier mich ein wenig: 1. Ja, das Potential sehe auch ich in der Leidenschaft. 2. Das Tutorial sollte nicht zu dem Zwecke dienen, hier nur noch technisch ausgereifte Texte zu finden. 3. Was gute und was schlechte Kunst sei, bleibt jedem selbst zu entscheiden. 4. Trotzdem haben sich im Laufe der Zeit gewisse ästhetische Grundregeln entwickelt, welche auf tradierten Formen beruhen. 5. Bin ich absolut nicht der Meinung, dass jeder, der die "Regeln" befolgt, einen Bestseller aus dem Ärmel schütteln kann. 6. nehme ich dir folgendes nicht ab: "Was mich anbelangt, so sind mir die Autoren lieber, die zwar womöglich schlecht, dafür aber authentisch schreiben und für ihre Sache Feuer gefangen haben." Überprüfe dahingehend doch mal dein Leseverhalten. Wie viele Bestseller hast du selbst in den Letzen Jahren gelesen? (Angefange bei Harry Potter, Der Schwarm, Illuminati, Das Parfum, etc.) Dies sind allesamt Romane, welche die s. g. "Regeln", von denen ich sprach einhalten. (Und damit bestätigen.) Und jetzt erzähl mir nicht, du würdest gern Romane lesen, welche keinen Spannungsbogen enthalten, wo es keinen zentralen (und etliche Neben-) Konflikt(e) gibt, kurz gesagt die einfach langweilig sind, weil der Protagonist keine Initiative ergreift. (Es sei denn dies wird humoristisch verarbeitet.) --------- Off-Topic: Ich muss sagen, dass ich Musiker bin und eine klassische Ausbildung habe. In der Musk ist es so, dass sich über die Analyse des Notentextes bestimmte Regeln aufstellen lassen, welche charakteristisch sind für eine Epoche/Personalstil. Dies wird auch seit Jahrhunderten so praktiziert. Seit jeher lernen Musikstudenten von ihren Dozenten die Stimmführungsregeln der verschiedenen Epochen bzw. bedeutender Personalstile. Und dies ergibt auch einen Sinn, denn nur so lässt sich in einem spezifischen Stil komponieren. Alle großen Komponisten, welche immer auch Wegweiser waren für ihre Epoche, haben also zunächst einmal gelernt, formell "richtig" zu komponieren. Davon ausgehend, wenn sie eine gewisse Reife erreicht haben, ist es ihnen a) erst möglich und b) erlaubt, "neu" zu komponieren. Nur so ist entwicklung möglich: über Reflexion! Dies nun auf die Literatur übertragen bedeutet: Wer die formellen Regeln nicht lernen will, der ist gar nicht in der Lage Kunst zu schaffen, vielmehr eher so etwas wie Kindergebrabbel. Wer nicht versteht, was er tut, der Handelt blind und unreflexiert. Und eben deshalb bin ich der Meinung, dass man zumindest die formalen Regeln von Prosa beherrschen sollte, wenn man sie schreiben will! Nur nebenbei: allen großen Literaten beherrschen diese Regeln blind und benutzen sie auch: angefangen bei Tolstoi über Shakespeare, E. T. A. Hoffmann, Heinrich Mann, Böll, etc. Die Liste ließe sich praktisch unendlich fortsetzen, schließlich haben diese "Regeln" ihren Ursprung bereits in der Antike. Natürlich hat sich die Literatur in dieser langen Zeit weiterentwickelt, weil der ein oder andere gegen Regeln verstoßen oder sie erweitert hat, aber das funktioniert eben auch nur, wenn man weiß, was man tut. Deshalb machen diese Regeln durchaus sinn, einfach weil sie bewährt sind!!! In diesem Sinne, gute Nacht, m-aps. Post scriptum: Unter "Suppport" findet sich ne Telefonnumme... Vielleicht einfach mal den Admin anrufen...
meine Wertung:
Autor

DonQuixote
29.06.2009
12:22 Uhr



Über das Thema lässt sich diskutieren. Von den genannten Bestsellern habe ich leider keinen einzigen gelesen. Ob sie gut oder schlecht sind, kann ich also nicht beurteilen. Du sagst genannte Bestseller würden deine Meinung bestätigen, möglich, wenn man davon ausgeht dass der Erfolg den Menschen recht gibt. Ob das so ist oder nicht, wer weiß das schon? Ich weiß es nicht. Darüber könnte man eine neue Diskussion starten. Das vielerlei Dingen in unserem Leben ein gewisses Grundprinzip zu Grunde liegt, welches ihre Funktionalität gewährleistet, ist nichts Neues, darum geht es auch nicht. Wogegen ich mich ausspreche ist dieses sich berufen auf Zweite und Dritte, bis hin zur Antike. Mit vorgefertigten Meinungen kann ich persönlich nichts anfangen, nicht mal dann, wenn Shakespeare oder Aristoteles sie mir persönlich unterbreiten würden, würde ich sie für bare Münze nehmen, ohne sie nicht vorher hinterfragt zu haben. Und genau darum geht es, um das kritische Hinterfragen, nur dadurch lernt man, praktisches Denken. Epochen, auch ein schönes Thema, wer sich einem Begriff wie „Epoche“ unterwirft, tut nichts anderes als sich der Mode zu unterwerfen, Mode ist vergänglich und bedeutungslos. Manchmal dauert es nur einige Jahre, manchmal auch ein paar Jahrzehnte, danach ist sie tot. Meine Meinung. Die meisten großen Autoren haben möglicherweise Moden eher ausgelöst, als dass ihr andauernder Erfolg darauf beruht, dass sie der Mode blind gefolgt sind. In diesem Fall steht Mode jedoch vielmehr für die geistige Haltung einer Zeit. Ich denke, dass ein innovativer Inhalt nicht eine extravagante Form braucht. Und das ist der Knackpunkt und der Grund warum ich sage, lieber ein schlechter Text der authentisch ist. Denn was nützt noch so viel brillante Technik, wenn es an Geist und Menschlichkeit mangelt? Ich sage gar nicht, dass gewisse Regeln nicht einen Sinn ergeben, ich sage vielmehr, dass Predigten keinen Sinn ergeben. Es macht doch vielmehr Spaß und ist sinnvoller mit einem Menschen auf selber Augenhöhe zu diskutieren und sich auszutauschen, anstatt von oben herab mit guten Ratschlägen, die wohlgemerkt von allmächtigen Literaturgöttern vorgefertigt wurden, bombardiert zu werden, denen der Bezug der Realität fehlt. Das hat schon in der Kirche nicht funktioniert. So funktioniert „Verstehen“ einfach nicht. Jeder kann es halten, wie er will, der Schlüssel zu einem guten Buch liegt meiner Meinung nach in erster Linie darin, dass ein Autor in der Lage ist eigenständig zu denken. Wenn er dies kann, wird er auch kein Lehrbuch mehr brauchen, das ihm die offensichtlichsten Dinge erklärt. Ich würde es nett finden, wenn Kunst noch ein bisschen Kunst und Kunst bliebe, bevor sie endgültig zum Uhrwerk degradiert wird, es reicht doch schon, dass wir Menschen inzwischen nur noch als seelen- und gottlose Biochemie gelten, wo bleibt denn da die Phantasie? ;o) Wir meinen womöglich beide das Gleiche m-aps, nur dass wir wohl von jeweils verschiedenen Ebenen oder Enden des Schreibens sprechen. Eine gute Statik ist natürlich unerlässlich, sie sorgt dafür dass das Haus nicht zusammenfällt, sie ist allerdings nicht das Haus selbst, sondern zunächst nur ein abstrakter Begriff, der nicht greifbare Zusammenhänge zusammenfasst. Genauso ist es mit den Schreibregeln, die nicht mit Handwerkszeug wie Hammer und Meißel zu vergleichen sind, der passende Vergleich hierzu wäre der mit der Schreibmaschine und dem Papier oder meinetwegen auch der Grammatik. Alles andere hat etwas mit Psychologie zu tun, was bislang noch ein ganz anderes Metier ist, als das Tischlern oder Fliesenlegen. Nicht besser, nicht schlechter, aber doch anders. Und um noch mal auf Ikarus zurückzukommen: Es müssen ja nicht immer 3.000 Mitglieder sein. Warum auch? In einer kleineren Gruppe besteht die Möglichkeit einzelnen Texten mehr Aufmerksamkeit zu schenken und tatsächlich Ergebnisse zu erzielen. Die wenigen Menschen, die sich hier noch befinden, müssten lediglich zueinander finden und sich austauschen. Und wenn das läuft und andere sehen, dass hier echtes Interesse an den Texten entsteht, dann würden sie auch wieder angelaufen kommen, davon kann man wohl ausgehen. Die Qualität der Kritik ist ausschlaggebend, nicht die Qualität der Texte, denn die Kritiken sind das, was die Leute in erster Linie haben wollen. Viele Grüße Don Quixote
meine Wertung:
Autor

Ikarus
29.06.2009
13:01 Uhr



Hm, da muß auch noch was zu sagen: dass wir hier zusammen finden können, auch wenn wir wenige sind, ist ein schöner gedanke; das würde ich mir auch wünschen. und dass es wohl nur über texte lesen und diese sachlich (nicht vernichtend) kommentieren geht, ist eigentlich logisch. das andere, was m-aps angesprochen hat, stellt sich mir so dar: wenn ich eine gute idee für einen text habe (meine ganz persönliche ideee) und ich beherrsche den handwerklichen aspekt (wie man das entsprechend umsetzt), kann unter Umständen ein guter Text daraus werden; der literarische qualität aufweist. das handwerk beherrschen muß ja nicht gleich bedeuten, dass man schablonenhaft schreibt. im gegenteil: man kann sich doch viel besser ausdrücken, wenn man etwas über sprachrhythmik weiß, über metaphern, dialoge, anfänge, spannungselemente, tempo etc. diese diskussion gibt es auch unter musikern: ein echter bluesmusiker kennt keine regeln, er improvisiert. jimi hendrix hat auch die ganz zeit nur improvisiert. na ja, daran erkennt man einfach immer wieder, wieviel ahnung diese leute haben. es gibt kein einziges musikstück auf der welt (in keiner stilrichtung), das improvisiert wäre. alle sind sie aufs genaueste durchkomponiert und arrangiert. es gibt teile darin, die improvisiert sind (passagen) aber zurück zur literatur: es gibt kein gutes buch, will ich mal behaupten, dem nicht gutes handwerk zugrunde liegt, das die idee des autors adäquat umsetzt. hg, ikarus
meine Wertung:
Autor

Cody1988
29.06.2009
17:13 Uhr



Wobei ich jetzt mal ganz kühn dazwischen werfen möchte, dass ich nicht unbedingt der Meinung bin, J.R.R. Tolkien hätte jene so deklarierten Regeln vollständig eingehalten. Sicher ist "Der Herr der Ringe" ein geradezu archaisches Werk von ungeahntem Ausmaße. Aber seien wir doch einmal ehrlich: Wäre der Ruhm weltweit wirklich derart angestiegen ohne die Verfilmung? Hätten sich wirklich so viele auf die Bücher gestürzt, wenn Orlando Spitzohr nicht in seidenen Strümpfen durch Neuseeland galoppiert wäre? Und davon abgesehen ist der Hype um den Zauberlehrling auch nur zum Hype geworden, weil hunderttausende Teenies nach dem 1.Film in den Buchladen gestürmt sind, um sich die Bücher einzuverleiben. Aber ich schweife von den Regeln ab. Stehen sie in meinem Großhirn nun auch nicht gerade auf Abruf, so sind mir Begriffe wie Spannungsbogen, zentraler Konflikt, Haupt- und Nebencharaktere dennoch geläufig. Und jeder, der in Deutsch sein Abitur abgelegt hat – und das ist ja Deutschland nun einmal Gang und Gebe – wird sich auch in der Praxis mit derlei prosaischen Vorschriften (nennen wir es Richtlinien) auseinanderzusetzen gehabt haben. Ein ebenso wichtiges Thema in diesen Vorschriften ist aber auch die Buchkonzeption, sprich das Verhältnis von Anfang, Hauptteil und Schluss. Und da kann ich Tolkiens Schreibverhalten definitiv nicht nachvollziehen! Wäre man nicht so vom Film „gehybet“ (welch schwachsinniger Anglizismus) worden, hätte man das Buch schon nach wenigen Seite zurück in die Minen von Moria gefackt (ebenfalls ein umgangssprachliches Wort, sehr hässlich, aber im Ausdruck adäquat, da es dem Wort die Bedeutung gibt, die ich gerade suche). Denn die ersten 100 Seiten sind sage und schreibe NUR auenländische Belanglosigkeiten. Man musste sich zwingen, ICH musste mich zwingen, DAS zu lesen, mich da durch zu kämpfen. Generell finde ich, aber das ist nur meine Meinung, seinen Stil viel zu ausschweifend, detailiert und vor allem langatmig. Die gesamte „Mittelerde-Handlung“ hätte er in einem Band von vielleicht 500 Seiten oder so zusammenfassen können. Und, wenn man sich mit der Thematik näher auseinander gesetzt hat, er selbst hatte auch nie wirklich vorgehabt, das Buch zu teilen – seine damaligen Verleger wollten das…. Ach… ich schweife wieder ab. Kern meines hiesigen Statements (mein Gott, verbrennt diese deutschworttötenden Anglizismen!!!) ist einfach, dass er sich mit diesem „Anfangs-Fauxpas“ definitiv NICHT an erwähnte Konzeptions-Regelung gehalten hat und sein Buch, ob der brillanten filmischen Umsetzung, dennoch ein Welterfolg ist, der noch heute in aller Menschen Herzen nachhallt.
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Autor


29.06.2009
18:07 Uhr



Wow! es gibt tatsächlich ab und zu Leute, welche sich auf das eigentliche Themazuückesinnen. Also was Tolkien und Harry Potter angeht, da muss ich sagen, dass du da falsch liegst, beide waren auch schon vor dem erscheinen der Kinofilme große Erfolge. Wer sich mit dem Büchermarkt auseinandergesetzt hat, der wird das bestätigen können. (Dass allerdings die Filme die Bücher gepuscht habe, steht außer Frage. Davon abgesehen sind Harry Potter und HDR Extrembeispiele...) Was die vermeintliche Langatmigkeit von Tolkien angeht: Der HDR ist KEIN normaler Roman. Er ist ein episches Werk, von gewaltigem Ausmaß! Und natürlich bestätigt die Ausnahme die Regel: Ein normaler Verleger hätte den HDR um 50% gekürzt. Aber seien wir mal ehrlich: ja, es gibt Passagen in diesem Buch, in denen der Spannungsbogen durchhängt. Aber es ist doch kein Wort zu viel geschrieben worden: diese Passagen etablieren die Welt dieses Romans: Mittelerde und ihre Bewohner. Und eben genau weil es diese Passagen gibt, ist der HDR, was der HDR ist: einzigartig in seiner Komplexität. So, jetzt genug davon. Danke Cody, dass wenigstens du mich rchtig verstehst... @Ikarus: Wie zum Teufel kommst du dazu solch einen Mist über Musik zu verzapfen. Tut mir nicht leid, aber du hast dich selbst in dieses Mienenfeld gebracht. Du sagst: "Es gibt kein einziges musikstück auf der welt (in keiner stilrichtung), das improvisiert wäre. alle sind sie aufs genaueste durchkomponiert und arrangiert." -Das ist der größte Bullshit den du hier verzapft hast! Ich nenne jetzt nur mal zwei begriffe: Free Jazz und Aleatorik. damit entlasse ich euch, bis zum nächsten mal wenns wieder heißt: "m-aps spricht von der Kanzel" (ja, selbstkritisch/-ironisch kann ich auch sein...)
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29.06.2009
18:08 Uhr



Was ich grundsätzlich gut finde: japadu fängt an zu leben...
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Ikarus
29.06.2009
22:14 Uhr



hallo aps, auch stücke im freejazz haben ein "thema", und ein thema ist immer durch komponiert und arrangiert, sonst wäre es als musikstück ja gar nicht erkennbar. vielleicht sollte ich dazu sagen, dass ich praktizierender musiker bin und unterricht gebe; mich mit der materie also etwas genauer auskenne. und noch etwas: dein ton, der gefällt mir nicht. wenn du mit mir reden willst, dann bitte sachlich! du könntest z.b. schreiben: du hast da unrecht, ikarus, weil ... (und dann eine sachliche begründung anfügen) und hinterher vielleicht noch ein, zwei beispiele, die das belegen. dein - von der kanzel runter stil - ist mir zu päpstlich, wenn du verstehst. hg, ikarus
meine Wertung:
Autor


29.06.2009
22:36 Uhr



ist ja großartig. ich studier klavier. von daher kann ich auch behaupten, das einschätze zu können. und du hattest da eifach unrecht.
meine Wertung:
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DonQuixote
30.06.2009
14:09 Uhr



Dieser Wortaustausch über die Musik ist vielleicht missglückt? Auch jede Improvisation basiert auf der Ordnung und der Harmonie der Töne, darüber muss man wohl nicht streiten. Selbst die Disharmonie entspringt einer Ordnung. Ich finde deshalb, Ikarus lag gar nicht so falsch. Aber davon mal ab, war das eigentliche Thema nicht das Weichspülen der Kommentare, im Zusammenhang mit der schlechten Qualität der Texte? Liebe Grüße Don Quixote
meine Wertung:
Autor

Cody1988
30.06.2009
14:26 Uhr



Leute... sind wir nicht eigentlich aus dem Alter raus und über dem Niveau drüber, dass wir uns durch Texte provozieren lassen? Das führt doch zu nichts. Und Don Quixote hat recht: Wir wollen uns hier über Literarisches austauschen - nicht über Musikalisches. Immerhin, da stimme ich m-aps zu, fängt japadu langsam mal an, aus den Puschen zu kommen. Ziel ist es ja nachwievor, Leser zum Lesen und Kritisieren von prosaischem oder lyrischem Material anzuregen (auch wenn aufgrund von fehlendem Fachwissen manche Kritiken vielleicht eher aus dem Bauch heraus und nach dem „Das hast du fein geschrieben“ –Prinzip gesetzt werden, so sind es immerhin Kritiken (naja, eher Belobigungen), die zumindest kenntlich und deutlich machen, DASS sich jemand mit dem Werk auseinandergesetzt hat… auch wenn er es vielleicht nur überflogen hat.) Und ich finde, dass man nicht unbedingt Deutsch oder Literarisches Schreiben studiert haben muss, um zu erkennen, ob ein Text harmonisch wirkt oder nicht. Bei Lyrik erkennt man, ja – erspürt man Rhythmus und Metrum ja ohnehin sofort und entscheidet darauf intuitiv, ob es einem gefällt, behagt, oder nicht.)… Meine Meinung ist also, dass sich durchaus jeder aktiv am „Bewerten“ anderen Texte beteiligen sollte, egal, ob er nun die augenscheinliche Kompetenz zur fachkritischen Auseinandersetzung mit derlei Texten vorweisen kann oder nicht. Schreiben.Lesen.Denken.Urteilen.Freuen.Weiter schreiben.
meine Wertung:
Autor

Ikarus
30.06.2009
14:49 Uhr



Jo, das stimme ich zu, Cody! HG, Ikarus
meine Wertung:
Autor

Diele
30.06.2009
17:45 Uhr



Habe an der Tür gelauscht und alles gehört. Musk, Rhythmnus, Thema, Improvisation.. alles drin! Im Ernst: Gehe beschwingt von dannen .. 4 Sterne für alles.
meine Wertung:
Autor

Cody1988
30.06.2009
21:10 Uhr



Ich finds auch echt ondontoglossisch (ein tolles Wort!!! Existiert überhaupt nicht, hat absolut null mit Literatur gemein und ist an sich auch vollkommen unlogisch. Der Wortstamm ondont(o)glos kommt von der gleichnamigen Orchideenart, die ich vorhin im Baumarkt entdeckt habe. Und da es das Wort bisher noch nicht gibt, und ich, was man meinen Werken ja auch anmerkt, Neologismen über alles liebe, kreiere ich dieses Wort jetzt mal und setze es synonym zu "blumig", schön", "ausgeflippt" (also Eigenschaften, die die Blume auch hat). Dieser Blog ist also alles in allem odontoglossisch. Dafür 5 Sterne ^^
meine Wertung:
Autor

Cody1988
30.06.2009
21:40 Uhr



Bevor wir auf dem neuen Blog weitermachen und diese infantilen Streiterein hinter uns lassen können, hätte ich da mal noch eine Frage: Kann man mit diesen EXTREM kulanten Japads auch noch was anderes machen, als sich einen vollkommen überladenen, prätentiösen Titel zu kaufen?
meine Wertung:
Autor


30.06.2009
22:52 Uhr



nö. so weit ich weiß.
meine Wertung:
Autor


01.07.2009
12:37 Uhr



Ich finde es unglaublich schade, dass gerade hier unter Autoren, eine Berufsgruppe von der man sagt, sie gehören zu den tolerantesten Menschen überhaupt, auf so viele festgefahrene Meinungen und Kurzsichtigkeit stößt. Ich finde es bedenklich und unverständlich, dass sich doch so viele finden, die sich als Geschichtenerzähler sehen, denn genau das sind Schriftsteller, die nicht gewillt sind zu lernen, wie man Geschichten erzzählt. Schade. Aber nun gut ich möchte niemanden aus seinem selbstgewählten Zustand der Entwicklungslosigkeit aufwecken. Das ist mir eindeutig zu anstrengend. (Aber vielleicht liege ich falsch: wahrscheinlich seid ihr einfach so unglaublich hochbegabte Genies und habt das gar nicht nötig...)
meine Wertung:

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