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Japadu - Blog - Was soll das Jahr 2010 bringen; ich meine das in literarischer Hinsicht.

Was soll das Jahr 2010 bringen; ich meine das in literarischer Hinsicht.

Wer Pläne hat, was er in diesem Jahr so alles auf die Beine zu stellen gedenkt, kann uns das ja mitteilen. An was arbeitet ihr, was bewegt euch, wie wollt ihr es umsetzen? Ich schreibe an einem Roman, an dem ich schon lange rumdoktere. Viel zu lange, meinte jüngst eine Bekannte von mir; und das ich ihn doch den "Roman, der niemals fertig wird" nennen soll. (grins...)

HGruß, Ikarus

Autor: Ikarus | Veröffentlicht: 20.01.2010 00:27 Uhr | Kommentare: 5 | Wertung:
5 Kommentare
Autor

Sky Landis
24.01.2010
12:53 Uhr



Nachdem gerade mein Erstlingswerk veröffentlicht wurde, sollen im Laufe des Jahres noch zwei weitere meiner Bücher auf den Markt kommen. Im Moment heißt es: Überarbeiten, damit das Manuskript vom Lektorat zurechtgezupft werden kann. Das mit dem "Herumdoktern" kenne ich also nur zu gut. ;o)
meine Wertung:
Autor

Cody1988
24.01.2010
17:39 Uhr



Also ich schreibe an der Fortsetzung meines Erstlingswerkes, indes ich mit selbigem bei (renommierten, seriösen!) Verlagen vorstellig werde. Und jeder, der weiß, was es heißt, sich mit seinem Engagement bei Verlagen zu bewerben, wird nachempfinden,wie ich mich fühle. Eine auf gut Deutsch besch***** * Arbeit. Allein schon die Ausarbeitung eines Exposés... also schreiben, drucken, recherchieren, aussuchen, überblicken, überdenken, überarbeiten, umdenken, lesen, hinterfragen, versenden, warten, weitersuchen... und alles in anderer Reihenfolge und immer im Hinblick auf eine Niederlage. Aber diesbezüglich fällt mir gerade etwas ein, dass den sogleich bennanten Verlag für mich persönlich in ein wahnsinnig sympathisches Licht rückt: nur SECHS Tage, nachdem ich mich mit meiner Bewerbung beim Suhrkamp-Verlag vorgestellt hatte, bekam ich eine Absage. Und das nicht nur auf postalischem Wege mit der obligatorischen "Es tut uns sehr leid..."-Phrase, sondern ferner auch mit meinen 42-seitigen Unterlagen (30 Seiten Probekapitel, 10 Seiten Exposé, 1 Seite Anschreiben, 1 Seite Vita)UND das auf eigene Kosten, denn ich hatte weder Rückporto beigelegt, noch einen Umschlag. Der Umschlag kam von Suhrkamp und das Porto präsentierte sich über einen blauen Stempelaufdruck... also da sag mal einer was Schlechtes über den Umgang mit Neuautoren und Absagen... echt n feiner Zug von ihnen. War aber wahrscheinlich ein Wahnspiel aus Zufall und Glück, vielleicht lagen meine Unterlagen ganz oben auf und die Frau hatte gerade geheiratet oder dergleichen... achso... wo war ich... *grübel* hm... weiterschreiben...
meine Wertung:
Autor

Ikarus
24.01.2010
19:46 Uhr



Hallo Cody! Gleich bei Suhrkamp vorstellig zu werden, bedeutet ja irgendwo auch, sich selbst die Latte ziemlich hoch zu legen. Findest du nicht? Ich werde es erst mal bei einem kleineren Verlag probieren, insofern mein Roman-Manuskript noch fertig werden sollte. HGruß, Ikarus
meine Wertung:
Autor

Cody1988
24.08.2010
16:29 Uhr



Ein dreiviertel Jahr nicht hier gewesen. Im Büro sitzend. In Erinnerung schwelgend. Japadu im Sinn. Erinnernd... Ja, ich hatte mir die Messlatte damals wahrlich sehr hochgelegt. Die letzten Absagen einiger Verlage kamen erst jüngst in diesem Monat. Gut, klischeebedingt kann man wirklich festhalten, dass alle 33 deutschen (plus österreichische und schweizerische) Publikumsverlage eine Absage erteilten. Aber ich bin mit all meinem Herzblut jede einzelne Zeile noch einmal durchgegangen. Und ich HABE schlichtweg nichts zu verbessern. Ich WILL einfach nichtsmehr verbessern nach 5 Jahren. So bleibt mir nur zu hoffen, mit der Fortsetzung alsbald fertig zu werden.
meine Wertung:
Autor

Cody1988
24.08.2010
16:35 Uhr



Sie allein zu veröffentlichen, das ist Irrsinn und würde zu nichts führen. Aber ich werde weiterkämpfen. Dann im Doppelpack. Und weiter schreiben. Selbst wenn ich dieses und jenes nie in einem Buch, gebunden, nach frisch gedrucktem Papier duftend, in der Hand halten werde. Das ist nicht weiter wichtig. Nicht von Bedeutung. Denn schreiben kann ich dann trotz dessen noch immer.Und das zählt. Selbst, wenn nur wenige Menschen wissen, WAS es ist, das ich zu Papier bringe. Die, die es wissen, die sind es wert...
meine Wertung:

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