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Japadu - Theater

„Wenn ich dir doch noch helfen kann… du weißt schon… mit deinem Fuß…“ Er stockte, sprach dann weiter. „Sag es ruhig“, fügte er dann hinzu. „Ich tu das wirklich gerne.“

„Danke.“ Liam sah ihn nicht an, doch Nathan spürte, dass er es ernst meinte. Sein Herz sang, als er seinen Schrank suchte, die Alltagskleidung, die ihn wieder in einen wirklichen Menschen verwandeln sollte hervorkramte, aus seinem Kostüm stieg und es liebevoll glatt strich, bevor er es auf einen Bügel hängte. Er atmete auf, als er in Jeans und Sweatshirt den Umkleideraum verließ, genoss es, den Lufthauch um seinen Körper wehen zu spüren.

Ein Ächzen drang an sein Ohr, ließ Nathan auf dem Absatz umdrehen. Eiligen Schrittes ging er dem Laut nach, der obwohl längst vergangen, doch für ihn noch immer in der Luft hing.

Auch Liam hatte sich weiter bewegt, wenngleich seine Garderobe, obwohl er sich eine Gemeinschaftsdusche mit den anderen teilte, etwas näher lag. Nathan zögerte unmerklich an der Tür, doch da sie nur angelehnt war, stieß er vorsichtig dagegen und beobachtete, wie sie aufschwang. Durch den Spalt erkannte er Liam, der gegen eine Schranktür lehnte. Sein Hemd war offen, ein Bein steckte bereits in einer verwaschenen Jeans, während das andere noch unbekleidet war. Der Rest der Jeans hing lose an seinem Bein, doch offensichtlich war der Stoff Liams Händen entglitten noch ehe er sich ankleiden konnte.

Liam blickte auf. Sein Gesicht schmerzverzerrt, Anlass genug für Nathan, die Tür komplett aufzustoßen und in den Raum zu treten. Liams Ausdruck veränderte sich nicht. Nathan konnte nicht erkennen, ob ihm sein Eindringen unangenehm oder willkommen war. Trotzdem ging er auf den anderen zu, zwang sich zu einem entspannten Lächeln.

Liam sah zur Seite, als Nathan näher kam. Doch er ließ es zu, dass der Kleinere ihn zu der Bank an der Wand führte, ihn sanft zum Niedersetzen dirigierte. Liam schüttelte seine Kopf, öffnete den Mund, als wollte er Einwand erheben, doch schien es sich im letzten Augenblick noch einmal zu überlegen, senkte den Kopf und schwieg, als Nathan sich bückte, um ihm in das zweite Hosenbein zu helfen.

Mit geübten Bewegungen zog er den Stoff über Liams Knie, verharrte dort, um zu ihm aufzusehen. Ein Zwinkern in seinen Augen löste auch Liams Spannung und er lächelte befreit und griff dankbar nach Nathans Arm, den dieser ihm zum Aufstehen reichte. Liam biss sich auf seine Lippen und doch entfloh ein leises Stöhnen seiner Kehle, als er probeweise erneut sein Gewicht auf den schmerzenden Fuß legte.

Nathan fasste ihn um seine Hüften und schüttelte den Kopf. „Bist du sicher, dass du nicht…“

Er hielt inne, als er merkte, wie Liam sich bereits versteifte, wie er mit zusammengepresstem Mund seinen Kopf ruckartig erst nach links und dann nach rechts bewegte.

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